Janet Besançon Monokini
Überblick
Die australisch-französische Künstlerin Janet Besançon erforscht in ihren Werken Themen wie Arbeit, Widerstandsfähigkeit und kulturelle Identität mithilfe verschiedener Medien und nachhaltiger Praktiken.
Ihre Arbeiten kombinieren Gouache, Acryl Öl, reine französische Pigmente und rohe Pigmente aus dem Gumbaynggirr-Land mit natürlichen Materialien wie Ton und Holzkohle und verankern ihre Kunst so in europäischen wie australischen Traditionen.
„Monokini“ ist eine eindrucksvolle Serie von 28 abstrakten Gemälden, die mit französischen Pigmenten, australischem weißen Ton und alltäglichen Haushaltsgegenständen – Schwämmen, Wischmopps und Küchenutensilien – entstanden sind. Diese Objekte, oft mit unbezahlter Hausarbeit verbunden, werden zu Instrumenten des Protests und des Ausdrucks. Der repetitive, physische Prozess spiegelt die Gesten des Reinigens und Pflegens wider, während die abschließenden Schichten aus weißem Ton Heilung, Schweigen und Auslöschung symbolisieren.
Die Zahl 28 ist symbolisch und verweist auf den Menstruationszyklus und die Rhythmen des weiblichen Körpers. Damit würdigt Besançon die Widerstandsfähigkeit der Frauen und die generationsübergreifende Stärke und stellt die Unsichtbarkeit der Hausarbeit in Frage. In Coffs Harbour – einer Stadt, die von vielfältigen Migrantengemeinschaften geprägt ist – lädt die Ausstellung zum interkulturellen Dialog über Geschlechterrollen und gemeinsame Erfahrungen ein.
Letztendlich fordert uns Monokini dazu auf, die Werkzeuge, die wir übersehen, die Kreisläufe, die wir verschweigen, und die Arbeit, die wir allzu oft als selbstverständlich ansehen, neu zu überdenken.
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Standort
Yarrila Kunst- und Museum
27 Gordon Street Coffs Harbour NSW 2450 Australien
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