Die Hütten von Long Plain – Auf den Spuren unserer pastoralen Vergangenheit

Überblick

Eine klassische viertägige/dreinächtige, ca. 50 km lange alpine Rundwanderung durch eine der historisch bedeutendsten Weidelandschaften des Kosciuszko-Nationalparks. Long Plain erzählt keine einheitliche Geschichte, sondern ist ein vielschichtiges Zeugnis der Kulturgeschichte der Bergregionen von fast 150 Jahren: von den ersten Siedlern in den 1830er Jahren bis zu den letzten Weidepachtverträgen der 1970er Jahre, alles konzentriert auf einer…

Eine klassische viertägige/dreinächtige, ca. 50 km lange alpine Rundwanderung durch eine der historisch bedeutendsten Weidelandschaften des Kosciuszko-Nationalparks. Long Plain erzählt keine einheitliche Geschichte, sondern ist ein vielschichtiges Zeugnis der Kulturgeschichte der Bergregionen von fast 150 Jahren: von den ersten Siedlern in den 1830er Jahren bis zu den letzten Weidepachtverträgen der 1970er Jahre, alles konzentriert auf einer baumlosen subalpinen Ebene, umgeben von Schneeeukalyptuswäldern und weitem Himmel.

Sieben Hütten markieren den Weg – Gehöfte, Arbeitshütten und Ruinen –, die jeweils ein eigenes Kapitel in der Geschichte des australischen Hochlands repräsentieren. Die Wanderung beschreibt einen geschlossenen Bogen vom Old Currango Homestead, dem ältesten erhaltenen Gebäude im Nationalpark, bis zur Bill Jones Hut, erbaut 1952 und eine der letzten Weidehütten, die jemals in der Ebene errichtet wurden. Dazwischen liegen versteckte Hütten im Wald, Ruinen, an die sich nur noch die Ebene erinnert, und Viehtriebe, die auf keiner Karte mehr verzeichnet sind.

Das Gelände ist anspruchsvoll und das Wetter oft unerbittlich – Schnee ist jederzeit möglich. Doch die Wanderung bietet im Gegenzug Zugang zu einer Landschaft und Geschichten, die man auf keinem anderen Weg erleben kann.