Rappville - Richmond Valley
Überblick
Die Gegend, die in den 1840er Jahren erstmals von Europäern zur Viehzucht und Zedernholzgewinnung besiedelt wurde, erlebte in den 1860er Jahren dank einer florierenden Milchproduktion einen Aufschwung. Ursprünglich auf unbefestigte Straßen und Flussboote angewiesen, veränderte sich der Transport 1905 grundlegend, als die Eisenbahnlinie nach Süden bis Grafton verlängert wurde. John Murray erkannte die Chance und errichtete ein Sägewerk neben den Gleisen. Der daraus resultierende Holzboom führte zur Entstehung einer Stadt rund um „Murray's Siding". Im März 1911 wurde die Siedlung offiziell nach dem lokalen Pionier Henry Rapp benannt. Im selben Jahr eröffnete Rapp das Commercial Hotel. Das heute als Rappville Pub bekannte, ikonische zweistöckige Holzgebäude diente den Eisenbahnarbeitern und Holzfällern der Region als Treffpunkt. Obwohl der Holzboom nach den 1930er Jahren nachließ, behielt Rappville seinen rustikalen Charme. Die Stadt erlangte 2008 sogar internationale Aufmerksamkeit, als die britische Fernsehserie „Heartbeat" in dem historischen Pub gedreht wurde. Auch heute noch ist Rappville ein friedliches Dorf, das eng mit seinen Wurzeln in der Holz- und Rinderzucht verbunden ist, und dessen legendärer Pub als Erinnerung an seine geschäftige Vergangenheit hoch aufragt.
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