Mann in Flammen: Visionen von Nebukadnezar
Überblick
Arthur Boyds berühmte Serie, die größtenteils in den 1960er Jahren in Großbritannien entstand, schildert die biblische Geschichte von König Nebukadnezar, der von Gott wegen seiner Sünde des Stolzes verbannt und dazu verurteilt wird, sieben Jahre lang als Tier in der Wildnis zu leben.
Boyds Auseinandersetzung mit dem Mythos ist zutiefst persönlich, geprägt von seinem überzeugten Pazifismus und den Wirren der Vietnamkriegszeit. Die Werke werden zu einer Meditation über ungezügeltes Ego und Stolz sowie die Zerbrechlichkeit des menschlichen Daseins.
Shaun Gladwell, dessen Karriere sich über mehr als zwei Jahrzehnte erstreckt, ist bekannt für seine eindrucksvollen Bewegtbildarbeiten, die die Politik und Poetik menschlicher Bewegung erforschen. Mit seinem langjährigen Interesse an Boyds Werk und seinen familiären Wurzeln in Shoalhaven teilt Gladwell eine tiefe Verbundenheit mit Boyds Anliegen, insbesondere mit der Frage, wie Männlichkeit inszeniert, erprobt und transformiert werden kann, und der Rolle der Kunst als Ort der Metamorphose und Erneuerung. Gladwells neues Werk nimmt direkten Bezug auf Boyds Nebukadnezar-Arbeiten und entstand während eines Künstleraufenthalts in der einzigartigen Naturlandschaft von Bundanon.
Die Ausstellung „Man on Fire: Visions of Nebuchadnezzar“ vereint diese beiden führenden australischen Künstler verschiedener Generationen und erkundet eine uralte Geschichte von Hybris und Untergang. Die Begegnung von Boyd und Gladwell beleuchtet die zeitlosen Fragen nach Macht, Exil und menschlicher Zerbrechlichkeit und regt zu neuen Überlegungen über Männlichkeit, psychologische Auseinandersetzung und Erneuerung an.
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Standort
Daraus ergibt sich Folgendes
170 Riversdale Road Illaroo NSW 2540 Australien
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Geeignet für Rollstuhlfahrer.
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