Eispakt
Überblick
Was bedeutet es, am Rande der letzten großen Wildnis der Welt zu stehen und sich für sie verantwortlich zu fühlen?
„Ice Pact“ ist eine Ausstellung und ein Bildungsprojekt, das Kunst, Wissenschaft und persönliche Erfahrungen zu einem eindringlichen Appell für den Umweltschutz vereint. Inspiriert wurde es von dem Industriechemiker Jörg Metz, der im Sommer 2011/12 als Laborleiter an der Casey-Station in der Antarktis tätig war.
Im Zentrum steht eine Sammlung von über 30 Kunstwerken, die allesamt die geheimnisvolle und unberührte Wildnis der Antarktis würdigen. Aus dieser Perspektive beleuchtet „Ice Pact“ das Antarktisvertragssystem, das wegweisende Abkommen von 1959, das heute 56 Nationen im Schutz des Kontinents vereint. Es unterstreicht zudem die dringende Notwendigkeit, diesen Schutz auf den Südlichen Ozean auszudehnen, der zunehmend durch Klimawandel und menschliche Aktivitäten bedroht wird.
Indem diese Ausstellung die Kraft von Kreativität und Wissen nutzt, will sie ein gemeinsames Engagement für den Schutz und die nachhaltige Bewirtschaftung des Südlichen Ozeans wecken und so seine Vitalität für zukünftige Generationen sichern.
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